Helga Meyer 

 

 


Im Folgenden einige Beispiele:



   
vorher                                                                                  Entwurf zur Umgestaltung

Ein Schrebergarten in Bergedorf

Die Besitzer dieses Schrebergartens hatten die Aufteilung des Gartens vom Vorbesitzer so übernommen, wie sie war und
sie viele Jahre land so belassen. Erst als der Bereich des Nutzgartens reduziert werden sollte, kam der Wunsch auf,
den Garten umzugestalten.
Der Sitzplatz vor dem Gartenhaus war mit Gehölzen umgeben, die mittlerweile so massiv und hoch waren, dass man vom
Sitzplatz aus nichts mehr vom Garten sehen konnte. Der Garten zerfiel dadurch in Einzelbereiche und wirkte viel keiner
als er eigentlich ist.

Der Sitzplatz soll etwas vergrößert und mit einer ringförmigen, ca. 1,20m hohen Eiben-Hecke umgeben werden. Im Sitzen
ist man vor den Blicken der Nachbarn geschützt, aber im Stehen kann man den Garten überblicken. Rund um die Hecke sind Großstauden und hohe Gräser geplant, die über die Hecke hinausragen. 
Die neue Grundaufteilung verbindet die Rasenflächen, so dass man den Garten als Einheit wahrnimmt. Die geschwungenen
Linien werden auch im verkleinerten Nutzgarten weitergeführt, denn der Salat kann durchaus auch um die Kurve wachsen.
 



     



Auf der Bestandsaufnahme-Zeichnung erkennt man besser, wie es vorher aussah, der Vorgarten bestand aus zwei recheckigen Flächen.


Entwurf mit Friesenwall und Inselbeet.


Entwurf mit Sandstein-Rondell, hinten gelegenen Beeten und Rasen zum Gehweg.

Unter der Hemlocktanne ganz links ist in beiden Fällen ein Sitzplatz mit einer halbrunden Bank geplant.
 
 


Ein Vorgarten in Bergedorf
Der Schnee verdeckt es zwar, aber man kann es erahnen:
an die rechteckige Rasenfläche grenzt links ein Beet, auf dem
nur zwei Rosenstöcke und ein Weihnachtsbaum überlebt haben.
Ganz hinten eine große Hemlocktanne.



Die Besitzer haben sich für den Entwurf mit dem Friesenwall
entschieden.
Der Wall ist gerade fertig geworden, ist aber etwas breiter ausgefallen, als geplant, also haben die Besitzer und ich bei der Bepflanzung des Walls zu improvisiert.
Die Eimer haben wir als Platzhalter für Rosen aufgestellt, die erst noch beschafft werden sollten.


Die schönen alten Sandsteinplatten wurden wieder verwendet.


     

Eine Doppelhaushälfte in Harburg
Beim Zeichnen kommen oft mehrere Ideen zugleich und natürlich ist es interessant, zu sehen, welche Möglichkeiten im
Grundstück stecken. Hier hab ich eine ganze Reihe von Entwurfsskizzen angefertigt. Wie so oft, wurden dann Ideen aus
verschiedenen Skizzen kombiniert.
Die Kunden favorisierten die Rasenform und die Pergola von Bild 1 und wünschten sich den Bruchplattenweg zum
Pavillon von Bild  2.  Die untere Bildreihe experimentiert noch einmal mit unterschiedlichem Verlauf der Pergola.

   
 



   

   
 



 
Ein Hausgarten in HH-Lemsahl

Hier ging es um die Umgestaltung für eine Sitzecke
seitlich neben dem Haus. Für  diesen  Bereich wünschte
sich  die Besitzerin eine intensivere Nutzung mit einem 
Sitzplatz vor der seitlichen Wohnzimmertür.



Die  fertig gestellte Pflasterung mit Polygonalplatten aus Sandstein.  
Wie so oft wurden hier Elemente aus zwei Entwürfen gemischt.
Durch die Entscheidung für Polygonalsteine fällt die Pflasterung unregelmäßiger aus als im Plan.
 







Dies ist ein
Entwurf für einen fiktiven Reihenhausgarten
,
6m x 11m, den ich für einen Artikel im Hamburger Abendblatt
angefertigt habe.

Ich habe mich für einen Entwurf für eine Familie mit Kindern
entschieden. Das hintere Drittel des Gartens wird von einem
großzügigen Holzdeck eingenommen. 
Ans Holzdeck grenzt ein geschwungener Spielbereich, sozusagen
eine "Freistil-Sandkiste" mit einem hochbeinigen Spielhaus und
einer "Matschpfütze".
Der vordere Grünbereich ist mit Schmetterlingspflanzen, Kräuter-
gärtchen, Beerenobststräuchern und Sommerblumen ausgestattet.
Wenn die Kinder größer geworden sind, kann der Sandstreifen
in einen Teich umgewandelt  werden.
 


Ein großer, alt-eingewachsener Garten in Rahlstedt
Eine junge Familie übernimmt einen alten, stark zugewucherten Garten. Es musste entschieden werden, welche Gehölze
entfernt werden sollen, damit Licht in den Garten kommt und welche es wert sind, erhalten zu werden.
Besonders eine riesige Buche, ein großer Taxus und ein großer Hasel prägen des Flair dieses Gartens und sollen erhalten werden.
Zu den Wünschen der Kunden gehörten ein Sitzplatz, Platz für das Gartenhaus, ein kleiner Küchengarten, Spielgelegenheiten
für Kinder. Des weiteren sollte eine Terrasse ans Hochparterre angebaut werden, die zum Stil des Jahrhundertwende-Hauses  passt.

     
 



Neubaugrundstück in Vierladen

Diese Junge Familie wünschte sich eine nach
Südosten gelegene Frühstücksterrasse vor der
Küchentür und eine nach Südwesten gelegene
Hauptterrasse.

Auch eine Spielecke und ein kleiner Küchengarten
sind eingeplant. Der östliche Bereich ist durch eine
üppige Rosenpergola vom Carport hintern Haus
getrennt.

Von der runden Terrasse aus hat man den Ausblick
auf das  bogenförmige  Beet im Vordergrund und den
großzügig geschnittenen Garten im Hintergrund.

 


  






Neubau in HH-Sasel
Auch hier eine  junge Familie mit Kind.
Bei diesem Garten war die Aufgabe zu bewältigen, einen Höhenunterschied zwischen der Ebene
von Einfahrt und Carport bis zur 70cm höher gelegenen Eingangs- und Terrassenebene zu überbrücken.
Das Gelände wird stufenweise Aufgeschüttet und damit zugleich in verschiede Bereiche gegliedert.
Die Höhenunterschiede sind in den unteren Zeichnungen anhand von verschiedenen Rotstufen dargestellt.
 





Eingangsbereich in Reinbek

Der schmale Streifen neben dem Haus bestand bisher nur aus Rasen und einem kranken Apfelbaum. Vor dem holzgetäfelten Eingangsbereich befand sich ein kleiner Podest, diesen habe ich vergrößert, so dass er zugleich als Sitzplatz dienen kann.
Der Entwurf betont die Breite und erzeugt durch Aufteilung des Raumes in Vorder- Mittel- und Hintergrund die Illusion
von Weite und lenkt die Blickrichtung  durch geschwungene bzw. diagonale Linienführung von der beengten Situation ab.





Ein Garten bei den Harburger Bergen

Die Kunden wünschten sich eine neue Holzdeck-Terrasse, an die sich eine Wasserfläche anschließt. Außerdem sollte
ein Wirlpool-Häuschen Platz im Garten finden.
Die drei Entwürfe zeigen, wie verschiedene Stilmittel zu ganz unterschiedlichen Gartenstilen führen.
Bei allen Entwürfen wird der Betrachter auf Umwegen durch den Garten führt, bis er zu einer Pforte an der hinteren Grenze
gelangt, die sich zum Wald öffnet.
 



 

vorher: 3 riesige Fichten dominieren den Vorgarten.

Ein Vorgarten
auf der anderen Seite der Elbe

Die Kunden wünschten sich einen schöneren Vorgarten und seitlich am Haus eine größere Terrasse.
Fichten und Rasen sollen verschwinden. Statt dessen führt ein geschwungener Ziegelweg zwischen Beeten mit Stauden und Gräsern hindurch zu einer Pergola mit Durchgang zur Terrasse.
Das Haus der Kunden ist recht asymmetrisch geschnitten und hat in der Mitte eine große, kahle Wandfläche. Mein Vorschlag: eine waagerechte weiße Verblendung zieht das Dachgeschoss optisch zusammen.
Die Gartengestaltung hat u.a. die Aufgabe, von der kahlen Wand abzulenken. Diese Aufgabe erfüllt ein kleinkroniger Kugelbaum.

 



die Computer-Collage zeigt, wie der Vorgarten einmal aussehen könnte.

Pflanzplan für den Vorgarten
 


Umfeld neben der Holz -Terrasse
bei meiner Mutter

 

Meine Eltern haben sich vor über 10 Jahren einen Holzdeck-Sitzplatz auf dem Streifen zwischen der
Grenze und dem Weg zum Gartenhaus  gebaut.
Der Weg  führte geradewegs von der Kellertreppe zum
Gartenhaus. Die Wegführung des alten Plattenweges
hatte "sich so ergeben", wirkte aber weder logisch
noch idyllisch.
 


  

 

   

 

Ich machte meiner Mutter den Vorschlag, den bisher
geraden Weg zu verlegen und den Sitzplatz mit einem
Beet zu umgeben.

 

Nun beginnt der Weg nicht mehr an der Kellertür sondern an der Küchentür und führt im Bogen zum Gartenhaus.
Das Holzdeck ist vom Beet umgeben


Zuletzt ein Beispiel aus meinem eigenen Garten,
die Umgestaltung meines Vorgartens  im Frühjahr 2004

Ich habe die alte, asymmetrische Beetaufteilung  durch einen zentralen, kreisförmigen Gartengrundriss ersetzt,
der zum Stil des 75 Jahre alten Backsteinhauses passt. Die vorhandenen Gehölze habe ich integriert. 
Die neu angelegten Beete sind mit einer Mischung aus Blühgehölzen, Stauden und Gräsern bepflanzt.

    
Februar 2004                                                                   März 2004
   
April 2004                                                                        Juni 2004

Vom März bis Juni, also in 4 Monaten habe ich allein alle Arbeiten ausgeführt, die zwischen dem 1. und 4. Bild liegen.

Ich zeige diese Bilder als Beispiel dafür, wie viel man mit etwas Geduld in Eigenleistung erreichen kann.
Es ist mein Anliegen, meinen Kunden Mut zu machen und Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten.

Möchten Sie die Umgestaltung meines Vorgartens Schritt für Schritt  verfolgen, dann finden Sie einen ausführlichen Bericht darüber auf meiner privaten Garten-Website:  www.sandfrauchen.de 

 


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