Helga Meyer   
 
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Hiermit fing es an  ;-) :  Die Umgestaltung meines Vorgartens im Frühjahr 2004


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Vom März bis Juni, also in 4 Monaten habe ich meinen Vorgarten umgestaltet, habe dabei alle Arbeiten allein ausgeführt.
Dieses Projekt hat ein Jahr später den Anstoß gegeben zu der Idee, anderen Leuten bei der Gestaltung ihrer Gärten zu helfen.
Ich zeige diese Bilder auch als Beispiel dafür, wie viel man mit etwas Geduld und Motivation in Eigenleistung erreichen kann.
Wenn Sie mögen, können Sie sich einen Bericht darüber auf meiner privaten Garten-Website ansehen:  
www.sandfrauchen.de 


Mittlerweile sind einige Jahre ins Land gegangen und 2015 wird mein 10. Jahr mit Gartenberatung sein.

Im Folgenden einige Beispiele

von Gartenplänen, die seitdem entstanden sind:

  

 
Ein Familiengarten in den Vierlanden

 
Die Kunden - Besitzer eines noch ganz leeren Gartens - wünschten sich einen Spielbereich, einen Küchengarten, Obstbäume
und einen zweiten Sitzplatz ganz hinten im Garten.
Version links: 
hier befindet sich der Spielbereich gleich angrenzend an die Terrasse und ist umgrenzt von einer niedrigen Buchenhecke. In beiden Entwürfen regen originelle Spielburgen mit Sand zu fantasievollen Spielen an. Hinter dem Carport eine Bank mit Morgensonne unter einer Rosenpergola.
Der Küchengarten ragt mit einer großen Kurve bis in die Gartenmitte und dient somit als Raumteiler.
Hinten der zweite Sitzplatz mit Abendsonne.
Version rechts: 
hier grenzt der Küchengarten direkt an die Terrasse. Von der Terrasse ausblickt man unter der breiten Rosenpergola hindurch in den Garten. Es folgt der Spielbereich.
Der mittlere Gartenbereich ist von niedrigen Weidenzäunen begrenzt, hier stehen sich ein Gerätehaus und ein Kinderhaus gegenüber. Der ovale Bereich innerhalb der Weidenzäune bietet sich für ein Gartenfest an.
Hinten wieder der Sitzplatz für den Feierabend.
  


 
                                    vorher  

Ein Schrebergarten in Bergedorf
 
Die Besitzer dieses Schrebergartens hatten die Aufteilung des Gartens vom Vorbesitzer  übernommen und sie viele Jahre lang so belassen.
Erst als der Bereich des Nutzgartens reduziert werden sollte, kam der Wunsch auf, den Garten umzugestalten.
Der Sitzplatz war mittlerweile so eingewachsen, dass man von dort nichts mehr vom Garten sah. Der Garten zerfiel dadurch in Einzelbereiche und wirkte viel keiner als er ist.


Der Sitzplatz wird statt dessen mit einer niedrigen, ringförmigen Eibenhecke umgeben. Im Sitzen ist man vor den Blicken der Nachbarn geschützt, aber im Stehen kann man den Garten überblicken.
Rund um die Hecke sind einige Großstauden und hohe Gräser geplant, die über die Hecke hinausragen. Die neue Aufteilung verbindet die Rasenflächen, so dass man den Garten als Einheit wahrnimmt. Die geschwungenen Linien werden auch im verkleinerten Nutzgarten weitergeführt, denn der Salat kann durchaus in Kurven wachsen.
  

 



  

vorher


Entwurf A  mit bepflanztem Friesenwall.


Entwurf B  mit Sandstein-Rondell, Beeten hinten und Rasen zur Straße. 

  

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Ein Vorgarten in Bergedorf
 

Eine große rechteckige Rasenfläche. Hinten links ein Beet, auf dem nur zwei Rosenstöcke und ein Weihnachtsbaum überlebt hatten. In der Ecke eine große Hemlocktanne.
Nachdem das Grundstück die Besitzer gewechselt hatte, sollte der Vorgarten interessanter werden.



Die Besitzer haben sich für den Entwurf mit dem Friesenwall
entschieden. Der Wall ist gerade fertig bepflanzt, Rasen und die übrigen Beete sind angelegt aber noch nicht fertig.
Die schönen alten Sandsteinplatten wurden wieder verwendet.  

       
Autor dieser Fotos  sind mein Kunden, die sie mir mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt haben.  


   
Ein schattiger Stadtgarten in HH-Bahrenfeld
 
Ein typischer Hinterhausgarten in HH-Bahrenfeld.
Umgeben von fünfstöckigen Mietshäusern liegt er fast den ganzen Tag schattig. 
Die Besitzer hatten es mit Rasen versucht  - und der ist gescheitert.
Rasen ist nun einmal nicht das Richtige für schattige Situationen, das erfahren Gartenanfänger oft erst zu spät.

Die Ecke in die Mittags ein bisschen Sonne scheint wird dem Nachwuchs reserviert, die Fläche wird zur großen "Free-Style-Sandkiste" umfunktioniert.  Umgrenzt von Baumstämmen, auf denen man balancieren kann.

Alle übrigen Flächen sind mit Polygonalsteinen gepflastert (Wege und Sitzplatz), als Holzdeck gestaltet (am Gartenhaus) oder abwechslungsreich bepflanzt.
Die Bepflanzung bekommt einen Rahmen aus Büschen von denen einige immergrün sind. Die Immergrünen sind so platziert, dass unschöne benachbarte Nebengebäude verdeckt werden.
Die Flächen vor den Büschen werden bis an die Pflasterung heran mit niedrigen schattenliebenden Pflanzen begrünt - größere Gruppen mit unterschiedlichen Blattstrukturen. Aus diesen Teppich ragen hier und da große auffällige Blattschmuckstauden, wie zum Beispiel Rodgerisia, Osmunda regalis, diverse Hosta und weitere Farne.

   

  

  


  


   

  
Terrassengarten in HH-Eimsbüttel

 
Auch einen Kleinen Garten kann man lieben und schön anlegen. Hier ein Beispiel von einem 6x8m großen Terrassengarten einer Eigentumswohnung mitten in der Stadt.

Auch hier wurde auf Rasen verzichtet, statt dessen führt ein geschwungener Weg zu einem zweiten kleinen Sitzplatz mit zierlichen Eisenmöbeln.
Eine Felsenbirne gibt den Garten Höhe. Das grüne Dach über dem Kopf vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit, auch wenn es nur klein ist.
Dieser Garten liegt den halben Tag in der Sonne
Die Beete sind je nach Lichteinfall mit Stauden für den Halbschatten bepflanzt (u.a. Geranium, Hosta, Glockenblumen, Herbstanemonen)
Im sonnigeren Bereich eine Rose, Sedum, Salvien und Kerzenknöterich.
Entlang der rechten Grenze bieten drei Sträucher und hohe Stauden eine Sichtbremse zum Nachbarn. (Astern, Phlox, Staudenclematis 'Arabella')


 


   
Ein großer, alt-eingewachsener Garten in Rahlstedt
 

Eine junge Familie übernimmt einen alten, stark zugewucherten Garten.  Es musste entschieden werden, welche Gehölze
entfernt werden sollen, damit Licht in den Garten kommt und welche es wert sind, erhalten zu werden.
Besonders eine riesige Buche, ein großer Taxus und ein großer Hasel prägen des Flair dieses Gartens und sollen erhalten werden.
Zu den Wünschen der Kunden gehörten ein Sitzplatz, Platz für das Gartenhaus, ein kleiner Küchengarten und verschiedene Spielgelegenheiten für Kinder.
Des weiteren wünschten sie sich Vorschläge für die Form einer Terrasse, die vom Hochparterre in den Garten führt und zum Stil des Jahrhundertwende-Hauses passt.
 
     

 


  


Ein sonniger Garten nahe Lübeck

Schnell austrocknender Sandboden zur Südseite hin gelegen.  Der Rasen war schütter und trotz aller Bemühungen kein schöner Anblick mehr. Darüber hinaus war dieser Vorgarten relativ leer.
Nun fragt man sich, wie hier so üppige Staudenbeete gedeihen können, wo sich doch nicht einmal der Rasen
wohlfühlte.

Die Antwort sind Stauden, die sich mit ihren Standortansprüchen an magere trockene Böden angepasst haben!
Solche Stauden haben ein sehr viel tiefer reichendes Wurzelwerk als Rasengräser (erreichen also die Feuchtigkeit in tieferen Erdschichten besser) und sind durch Anpassungen wie kleine silbrig-behaarte Blätter (z.B. Lavendel etc) oder fleischige Blätter (z.B. Fetthennen) oder wasserspeichernde Rhizome (z.B. Schwertlilien) auf das Überdauern von Hitze und Trockenheit eingestellt. Manche ziehen im Sommer ein, machen also Pause (z.B. Türkenmohn)

Eine weitere Antwort ist Bodenverbesserung. Durch das Einarbeiten von Kompost und Bentonit (Ton-Körnchen) wird die Fähigkeit des Bodens Wasser und Nährstoffe zu speichern verbessert.


 

   
  
Oben vorher -
unten fertig bepflanztes Beet, u.a. mit Origanum, Perowskia, Verbena bonariensis, Santolia.

 


 
Oben vorher -
unten fertig bepflanztes Beet u.a. mit Verbena bonariensis, Fetthenne, Lavendel, Türkenmohn.

Autorin dieser Fotos ist meine Kundin, die sie mir mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt hat.  


   

 
Seit 2013 erstelle ich Pflanzpläne als Bild-Collage.

Auf der Fläche des geplanten Beetes ordne ich kleine Bilder der Pflanzen zu Pflanzkombinationen an.
 
Bei einer Vielzahl verschiedener Stauden ist es kaum möglich, sich alle gleichzeitig vor dem inneren Auge vorzustellen, inklusive ihrer Blütezeiten, Farben und Wuchshöhen.
 
Die Bild-Collage erleichtert nicht nur mir die Planung, sondern auch dem Kunden, sich eine Vorstellung von  der Pflanzung zu machen. Ein Blühkalender zeigt, welche der Pflanzen gemeinsam blühen.

   
Das obige Beispiel wirft das Thema Bepflanzung auf.
Hier Zwei Beispiele für Pflanzpläne:
 

 
Oben ein Pflanzplan für ein Beet, auf dem die Gehölze sowie einige Stauden bereits vorhanden waren. Vorhandene Stauden wurden so umgeordnet wie es für deren Ansprüche und die Gestaltung sinnvoll war.
Die Gehölze werden mit bodendeckendem Storchschnabel (Geran. macrorrhizum) unterpflanzt. Darunter Zwiebelblüher.
Im Schlagschatten des Hasels, Hosta, Tränendes Herz, Elfenblume. Weiter vorn, in der Sonne, drei Sorten Geranium, Glockenblumen, Phlox, Kerzenknöterich, Echinacea, niedrige/hohe Astern, und als Leitstaude ein Chinaschilf.

Blühkalender
Zur Überprüfung meiner Pflanzplanung ordne ich die beteiligten Pflanzen in Spalten nach Jahreszeiten. Diesen Blühkalender bekommen Sie als PDF-Datei.

Einkaufslisten
Pflanzpläne ergänze ich mit Einkaufslisten, in denen alle neu zu kaufenden Pflanzen mit botanischen/deutschen Namen sowie der benötigten Stückzahl aufgelistet sind.

Pflanzenfotos
Letztlich bekommen Sie eine Sammlung von Fotos der beteiligten Pflanzen als Bilddateien auf CD.
   


     

Besitzerwechsel - Umgestaltung in HH-Rahlstedt
 
Die Ausgangssituation (linke Abb.) - die Terrasse ist in die Jahre gekommen, angrenzend eine ungepflegte Böschung zum Garten hinunter.  Eine Fichte und eine Kiefer sind viel zu groß geworden. Ein schöner Kirschbaum, er hatte es verdient, erhalten zu werden. Die Hemlocktanne hinter dem Teich darf auch bleiben. Im hinteren Gartenbereich warten brach legende Beetflächen, ganz hinten steht schon ein neues Gerätehäuschen.

Die Terrasse bekommt mit einem Holzdeck ein neues Gesicht. Das Holzdeck zieht sich in voller Breite auch über die Böschung: zwei große Stufen führen zum Garten. Die großen Stufen haben Sitzhöhe und -tiefe, können also zum Sitzen oder Liegen genutzt werden. Mittig führen begehbare Stufen in den Garten.   Der Abgang seitlich entfällt.
Der hintere Gartenbereich ist von geschwungenen Beetflächen umgeben und hat einen zweiten runden Sitzplatz
 
In Version A wird der Teich so belassen wie er ist, an ihn grenzt ein rundes Buchsgesäumtes Kräutergärtchen.
In Version B wird das Thema Holz um den Teich herum weitergeführt: Ein "Holzweg" führt um den Teich herum zu einem kleinen geschwungenen Holzdeck. Die Bodenfläche um den Teich herum ist mit Feldsteinen gestaltet, zwischen denen hier und da auch etwas Grün wachsen darf. Das Gerätehaus könnte diagonal gedreht werden, erstens weil es sich dann besser einpasst, zweitens weil dann dahinter mehr Abstellfläche ist.


   
Viel Platz für unterschiedliche Gartenräume
Ein Garten in den Vierlanden

 
Hat man das Glück einen sehr großen Garten zu besitzen, dann kann man ihn in Bereiche mit unterschiedlichen Stilmitteln aufteilen.

Der geklinkerte Weg zum Haus ist wird von einem Rondell mit Wasserbecken unterbrochen und ist von einer kleinen Allee gesäumt. Er endet an einem halbrunden Vorplatz. Die Formalität wird ein wenig durch die unregelmäßigen Schwünge der angrenzenden Beete gebrochen.
Ein Laubengang trennt die "gesitteten" Beete links von dem wilden Gehölzstreifen rechts. Ein kleiner Durchgang führt in den Spielbereich mit Wiese, Weidentunnel, "Freestyle-Sandkiste", Schaukel etc.  Rechts vom Haus ist ein Küchengarten mit Staketenzaun umgrenzt , darin soll auch ein Gewächshaus Platz finden.
Dahinter, auf der rechten Seite schließt ich eine Rasenfläche an, die später in eine Obstbaumwiese übergeht. Entlang der rechten Grenze verläuft ein Graben, hier soll eine Reihe von Kopfweiden gepflanzt werden.

Der relativ kleine Bereich hinter dem Haus ist formal gestaltet, ein halbrundes Beet eingefasst mit Buchshecke. In der Mitte ein Wasserbecken und dahinter eine Lücke in der Hecke die den Blick in die Felder freigibt. Diese Sichtachse bezieht sich auf das Wohnzimmer.

Hinten links , hinter der Auffahrt befinden sich zwei weitere formal gestaltete Gartenräume, mit den Themen Schattenpflanzen und Rosen.
    

  

 
 

   
Ein großer Garten
auf der anderen Seite der Elbe

 
Ein Neubaugrundstück, angrenzend an Felder, welches noch ganz leer war und aufgrund der Größe die Möglichkeit bot, verschiedene Gartenräume mit verschiedenen Themen und Stilelementen zu schaffen.
Links beginnend ein geradliniger Teich mit Sitzplatz und Pavillon und großer Trauerweide.
Der angrenzende Bereich bezieht sich mit einer Sichtachse zum Haus und verbindet den Blick über eine weitere schmale Wasserfläche hinaus in die offene Feldlandschaft die hinten an den Garten angrenzt. Die Wasserfläche wird von einfachen Holzstegen gekreuzt und der Rasen wechselt mit vier schmalen Wildstauden-Bändern  
Ein Laubengang mit Rosenpergolen trennt diesen Bereich vom rechts angrenzenden Obstgarten. In die Obstwiese sind ein Rundweg und ein Kreuzweg gemäht. Der Kontrast von gemähtem und hoch gewachsenem Grasflächen betont auch hier Blickachsen.
Der Bereich rechts vom Haus ist wie ein traditionaler Bauerngarten mit Buchshecken gestaltet. Seine Symmetrieachse bezieht sich auf die Terrasse rechts vom Haus.
    

   

  
  


 

 

  
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